Vereinsreise an den Vierwaldstättersee

Vereinsreise an den Vierwaldstättersee

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Irgendwann an diesem Tag hat man mich gefragt, ob ich den Bericht unserer diesjährigen Vereinsreise schreiben könne. Und so setze ich mich nun also hin und lasse den Tag schreibenderweise Revue passieren. Da waren zum Beispiel ein leckeres …, ein paar gefundene … oder der Wassersportler, welcher … Doch wir wollen ja nicht alles jetzt schon verraten, deshalb schön der Reihe nach!

Ein kleines Trüppchen von 18 Personen fand sich um 8 Uhr 15 auf dem Gestadeckplatz in Liestal ein, um mit dem Car die erste Etappe nach Willisau unter die Räder zu nehmen. Wir genossen im Café Amrein feinen Kaffee und Gipfeli und versuchten uns im Brechen der originalen Willisauerringli (Signalement: weisse Punkte!). Das Hause Amrein ist das Ursprungshaus dieses äusserst delikaten, harten Gebäcks. Man sagt und kann der Verpackung eben dieser entnehmen, dass man die Ringli am besten in die eine Handfläche lege und mit dem anderen Ellenbogen in vier Teile breche. Soweit so gut, man kann sie natürlich auch einfach im Kaffee tunken.

Via Wolhusen und Kriens gelangten wir bald an den Vierwaldstädtersee. Praktisch ohne einen Meter Autobahn fuhren wir via Beckenried und Emmetten nach Seelisberg. Der uns im Hotel Bellevue mit Gemüse und Hörnli servierte Hackbraten war himmlisch und so liessen wir uns noch so gerne ein Stück nachreichen. Der Hotelname hat übrigens nicht zu viel versprochen: Die Aussicht nach Brunnen und zu den Mythen sowie nach Morschach und zum Fronalpstock war atemberaubend schön.

Nachdem mir Andrea und Ruedi vom „Geocachen“ – einer Art Schatzsuche – erzählten, war mein Gwunder geweckt und so machten wir uns etwas früher als der Rest der Wandergruppe auf zum Rütli.
Während die Nicht-Wandervögel sich mit der Standseilbahn nach Treib fahren liessen und mit dem Schiff zum Rütli schipperten, suchten Andrea, Ruedi und ich nach den Geocaches. Mit einem GPS-Gerät oder Handy sucht man an bestimmten Koordinaten unter Brücken, an Bäumen, unter Steinhaufen oder auch im Wasser nach einem kleinen oder grossen Schatz. Andrea und ich hätten Ruedi ja gerne im Wasser stehen sehen, doch die Geocaches waren alle trockenen Fusses zu erreichen. Manchmal findet man nur ein wasserdichtes Döschen mit einem kleinen Büchlein drin, wo man seinen Namen einträgt und das Finde-Datum, manchmal sind die Dosen grösser und man kann einen kleinen Gegenstand herausnehmen, aber nur wenn man auch wieder einen ebensolchen hineinlegt. Ein Log-Büchlein, und sei es auch noch so klein, findet man in jeder Dose. Selbstverständlich wird die Dose wieder am genau gleichen Ort versteckt, sonst wirds für den Nächsten mit dem Finden etwas schwieriger. Eine Wanderung dauert mit dieser Schatzsuche natürlich etwas länger und so trafen wir rund eine halbe Stunde nach der ersten Wandergruppe auf dem Rütli ein.

Dort trafen wir auch die über den Seeweg Reisenden wieder zu einem erfrischenden Drink. Die Gruppe war nun wieder komplett und so bestiegen wir das Dampfschiff Schiller, welches uns nach Flüelen brachte. Kurz nach der Tellsplatte wurde es plötzlich hektisch. Nicht etwa weil wir von der Geschichte der Eidgenossenschaft eingeholt worden wären und uns plötzlich Tell mit seiner Armbrust erschienen wäre, nein, ein Windsurfer wagte sich in die Gefilde des Schillers, welcher ziemlich rasant abbremsen musste und schliesslich komplett zum Stillstand kam. Der Windsurfer liess sich weiter See einwärts treiben, der Schiller konnte wieder volle Fahrt aufnehmen und schliesslich sicher nach Flüelen übersetzen. Beruhigt, dass nichts Schlimmeres passiert ist, verliessen wir das Schiff und wurden bereits wieder von unserem Chauffeur in Empfang genommen.

Eine gemütliche Überlandfahrt über die Achsenstrasse nach Brunnen, weiter nach Gersau, Vitznau, Weggis und Küssnacht am Rigi – oder heisst es „an der Rigi“?, wir sind uns da nicht wirklich einig – führte uns ins Zugerland. Vorbei an Rischs teuren Pflastern, von welchen man munkelt, wer dort wohnen könnte, wurden wir via Rotkreuz und Sursee nach Mauensee chauffiert. Unser Chauffeur wies uns während dieser Etappe wie schon den ganzen Tag immer wieder auf touristische Perlen hin.

Nicht beim Schloss im kleinen See rechter Hand, sondern im Landgasthof Rössli stärkten wir uns gegen Abend mit einem Zobig oder einem aufgeschobenen Dessert für die Heimreise. Die letzte Etappe dauerte etwa eine Stunde und so kehrten wir nach einem Zwischenstopp in Lausen kurz nach 20 Uhr nach Liestal zurück.

Ich möchte mich im Namen aller Teilnehmer bei Rosmarie Stohler für die super Organisation bedanken – sogar das Wetter hast du in der richtigen Qualität zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bestellt. Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich auch dem Chauffeur für die sichere Fahrt und die perfekte Reiseleitung. Dieser Tag wird uns allen in bester Erinnerung bleiben!

Regula Siegrist

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