Füür und Flamme – Trachtenabend Februar 2019

„Füür und Flamme“ für das Tanzen und Singen
Die Trachtengruppe zeigte am Unterhaltungsabend ein feuriges Programm

S’Marie und der Guschti, beide im Morgenmantel, besprachen beim gemütlichen Frühstückskafi das Programm des Trachtenabends. Nicht bei ihnen zu Hause, sondern im Engelsaal auf der Bühne. Mit diesem lustigen Sketch haben Präsidentin Sabina Schneider und Werner Frei den feurigen Abend eröffnet. Werner Frei führte humorvoll und gekonnt durch das Abendprogramm. 
Urs Mangold mit seiner „Oberbaselbieter Ländlerkapelle“ spielte lüpfige Ländler zu den Tänzen der Trachtentanzgruppen und begleitete nach dem offiziellen Teil auch die Tanzbegeisterten im Publikum.
 Renate Wirth, Leiterin der Kindertanzgruppen, eröffnete mit ihren Kleinsten die erste Tanzrunde mit dem Stück „Tanz der vier Elemente“. Die strahlenden Kindergesichter erhellten den Saal. Die Jugendtanzgruppe zeigte unter anderem den „Feuertanz“. Marianne Imhof, Leiterin der Tanzgruppe für Erwachsene, führte ihre Tänzer/-innen, durch „Füür und Flamme“, den „Fonduepfännli Marsch“ und weitere. 
Mit Begeisterung sang der Trachtenchor, unter der Leitung von Gillian MacDonald, alte Schlager wie „Pack die Badehose ein“, „Schuld war nur der Bossanova“. Fabian von Dungen begleitete den Chor mit dem E-Piano.
 Aus dem Bernbiet angereist war das „Jodlerquartett Männertreu Teuffenthal“. Sie sangen Lieder vom Geissbueb, vom Müeti und der Liebe. Mit dem Lied „Blueme“ von Polo Hofer holten sie sich viel Applaus. Die vier gmögigen Bärnergielen die schon seit 1999 zusammen auftreten, haben vor Kurzem ein Lied auf einer CD von „Gölä“ gesungen.

Von der Bühne lachten bunte Frühlingsblumen. Bei den Tombolapreisen schmeckte es nach frischgebackenem Brot und frischem Gemüse. 
Nach der Pause wurde das Publikum nochmals von sämtlichen Gruppen mit Tänzen und Liedern verwöhnt. 
Vor zehn Jahren hatte Urs Mangold das Stück „Flambierti Vorhäng“ geschrieben. Er erzählte gleich selbst die wahre Geschichte der Entstehung. Das Ehepaar Stuber aus Münchenstein, deren Vorhänge damals in Brand gerieten, sass im Publikum und freute sich, dass Marianne Imhof dazu einen Tanz kreierte, der an diesem Abend zur Uraufführung kam. Mit einem schönen Schlussbild auf der Bühne und einem dichterischen Dank an die Präsidentin verabschiedete sich die Trachtengruppe.
 Das Feuer, das die Trachtengruppe an diesem Abend entfachte, entflammte die Herzen der Zuschauer.

Ursula Roth

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